Wohnimmobilienfonds – wieder über 10 % p. a. Vermögensmehrung – Referenz als Fallbeispiel

2016 belächelt – inzwischen 41,5 % Ausschüttung und jetzt ca. 170 % Schlusszahlung

Was wichtig ist, Aufmerksamkeit bekommt und am Ende zählt

Der Blick vieler Anleger auf Immobilienfonds beginnt häufig bei einer einfachen Frage: „Wie hoch ist die laufende Ausschüttung?“

Das ist grundsätzlich zuerst einmal nachvollziehbar. Regelmäßige Rückflüsse vermitteln Stabilität, Planbarkeit und das Gefühl eines sichtbaren Investmenterfolgs. Gerade in Zeiten volatiler Aktienmärkte besitzen laufende Ausschüttungen eine hohe Bedeutung und stabilisierende Wirkung sowohl für die Psyche der Anleger als auch im Vermögensportfolio.

Dennoch kann genau dieser Fokus dazu führen, dass bestimmte attraktive Investmentmerkmale zunächst weniger Aufmerksamkeit erhalten – nicht selten sogar zu wenig Aufmerksamkeit – oder quasi versehentlich sogar komplett übersehen werden. Das gilt unserer Erfahrung nach insbesondere für den Bereich der Wohnimmobilienfonds und dort für die Wertentwicklung auf der einen Seite und die in der Regel gegenüber gewerblich geprägten Immobilienprojekten geringeren Risiken.

Denn Wohnimmobilien unterscheiden sich wirtschaftlich oft deutlich von anderen Immobiliensegmenten. Während beispielsweise Logistik- oder Büroimmobilienfonds häufig stärker in der Strukturierung auf laufende Cashflows optimiert werden, liegt bei Wohnimmobilieninvestments planmäßig ein überproportionaler Teil des Gesamterfolgs in der mittel- und langfristigen Wertentwicklung der Objekte selbst.

Beispielbilder

Aus der Praxis berichtet:

Zuletzt hatten wir noch den Zugang zu einem Spezial-AIF mit Wohnungen in Heilbronn empfehlen können. Offen gesprochen, war es teilweise recht mühsam für uns, unsere Überzeugung und den Funken auf die Anleger so überspringen zu lassen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Fast immer lag es daran, dass die laufende Ausschüttung so niedrig prospektiert war. Wir freuen uns, trotzdem einen guten siebenstelligen Betrag platziert zu haben.

Heutiger Zwischenstatus, nach nicht einmal 3 Jahren: Die aktuellen Wertgutachten und Zeitungsberichte zu neueren Projektabschnitten dieses insgesamt sehr großen Bauvorhabens in der Stadtentwicklung Heilbronns deuten bereits auf über +30 % Wertsteigerung hin.

Auch hier erkennt man offenkundig, dass der wirtschaftliche Erfolg nicht allein durch laufende Ausschüttungen, sondern insbesondere durch professionelles Management, Standortqualität, Marktzyklen und den Wertzuwachs bis zum Exit am Ende der Fondslaufzeit entsteht, also durch Wertzuwachs in der Substanz.

Unser Referenzbeispiel mit dem Wohnungsportfolio aus Kopenhagen aus unserer eigenen Vermittlungspraxis im Jahr 2016 verdeutlicht auch genau diesen Zusammenhang im Bereich Wohnimmobilien.

Der 2016 von uns empfohlene Wohnimmobilienfonds des Initiators Patrizia mit Investitionen in Kopenhagen wird derzeit aufgelöst. Nach aktuellem Stand (Verkauf bereits verhandelt und nun in Abwicklung) wird für Anleger im zweiten Halbjahr eine Schlusszahlung von rund 170 % erwartet. Hinzu kommen die bereits gezahlten laufenden Ausschüttungen von Ø 4,15 % p.a., die leicht oberhalb der ursprünglich angestrebten 4,0 % p.a. liegen. Insgesamt also 41,5 % während der gesamten Haltedauer.

Axel Hermann: „Der Koch ist entscheidend, nicht die Speisekarte.“

Übertragen auf Investments bedeutet das: Entscheidend ist häufig weniger, wie attraktiv ein Konzept auf den ersten Blick erscheint, sondern wer es umsetzt, wie diszipliniert investiert wird und welche Qualität Einkauf, Management und Objektsteuerung tatsächlich besitzen.

Gerade im Bereich von Wohnimmobilien kann ein starker Investmentmanager über Jahre hinweg erheblichen Mehrwert schaffen – etwa durch gute Standortauswahl, aktives Asset Management, effiziente Finanzierung oder einen intelligent gewählten Verkaufszeitpunkt.

Fazit:

Für Anleger kann es sinnvoll sein, den Fokus nicht ausschließlich auf kurzfristige Ausschüttungen zu richten, sondern auf den langfristigen Gesamtmittelrückfluss eines Investments. Das gilt umso mehr, wenn Anleger in der persönlichen Finanzplanung nicht auf kurzfristige Ausschüttungen angewiesen sind.

Selbstverständlich bleiben robuste laufende Ausschüttungen ein wichtiger Bestandteil solider Immobilieninvestments. Doch die Erfahrung zeigt: Die nachhaltig besten Ergebnisse entstehen dort, wo Qualität, Geduld und professionelles Management zusammenkommen. Manchmal kann man das erwarten, selbst wenn die anfänglichen Ausschüttungen hoch sind, wie beispielsweise bei unserer aktuellen Empfehlung des urbanen Nahversorgungszentrums „neustädter“, dem Fonds, der gleich von Anfang an 7 % p.a.* ausschüttet (Einkaufsfaktor x 10,4 Jahresmieten).

Mehr Informationen zu diesem Fonds erhalten Sie hier: HL Invest neustädter, Gießen

Manchmal und vor allem bei Wohnimmobilienfonds liegen die Ausschüttungen anfangs jedoch recht niedrig und der Gesamterfolg stellt sich dann planmäßig meistens erst durch überproportionale Gewinne bei den Exits ein.

Auch wenn wir gerade keine Empfehlungen im Bereich Wohnimmobilienfonds aussprechen können, so ist es uns heute ein Anliegen gewesen, die Mechaniken anhand eines echten Referenzbeispiels zu erläutern.

Peter Friedenauer, Geschäftsführer Hörtkorn Finanzen GmbH

Peter Friedenauer
Geschäftsführer
Hörtkorn Finanzen GmbH

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Bilder: © Johannes Martin Weise, © Riese Photo & Video Production, © Hans Jürgen Landes

Mai 2026

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Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung
Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung