Annäherung mit erster Überraschung – was ein urbanes Versorgungszentrum ausmacht
Immer wieder besteht ein Teil unserer Qualitätsprüfung aus einer Besichtigung des konkreten Objektes. So geschehen auch Ende Juli 2025, als sich Geschäftsführer Peter Friedenauer und Prokurist Axel Hermann wieder einmal auf den Weg machten. Die Reise führte zu einem Vor-Ort-Termin im urbanen Versorgungszentrum neustädter in Gießen.
neustädter, Gießen
Keiner von uns war vorher in der Stadt Gießen gewesen. Dem ersten Eindruck nach handelt es sich um ein eher gewöhnliches Oberzentrum, wie man es vielerorten in Deutschland antreffen kann. Gute Verkehrsanbindung, Industrie und Arbeitsplätze in Gewerbegebieten, ein paar Vororte mit vorwiegend Wohnbebauung, und schon ist man mitten in der Stadt.
Auf den Straßen und Gehwegen allerdings treffen wir auf die erste Überraschung: Man sieht auffallend viele junge Leute, es handelt sich um eine studentisch geprägte Universitätsstadt.
Die Zufahrtsmöglichkeiten zum Objekt sind hervorragend, und offensichtlich beherbergt es nicht zuletzt DAS große Parkhaus für den Zugang zur Innenstadt und Fußgängerzone mit über 1.000 Stellplätzen. Natürlich parken wir für unseren Ortstermin auch dort: Ein sauberes und großräumiges Parkhaus, gut ausgeleuchtet, mit Dachterrasse. Es erschließt sich gleich, dass allein dieses Parkhaus für eine hohe Frequenz im Objekt sorgt.
Beim Verlassen unseres Parkdecks erleben wir die nächste Überraschung: Man sieht kaum klassische Ladenfläche. Stattdessen Fassaden, Nutzungen mit eigenen Eingängen auch von außen, außerhalb der Öffnungszeiten des Zentrums.
Nach kurzer Orientierung verstehen wir – hier „verbergen“ sich eine Kindertagesstätte, eine Blutplasmabank, ein Fitnesspark, ein Spieleland für Kinder, Tanzschule, Büros, Ärzte und andere Nutzungen aus dem weiten Bereich städtischer (urbaner) Versorgung.
Ein ungewöhnlicher Mix, aber genau hierin liegt ja das Neue des Konzeptes.
Peter Friedenauer (links im Bild) mit dem Asset Manager des Objektes Herrn Carsten Jäger (rechts im Bild) vor der Blutplasmabank.
Die Verarbeitung weiterer Eindrücke – es ist „anders“
Im weiteren vertraut werden mit dem Gebäude stellen wir fest, dass es zwei Erschließungswege gibt: zwei miteinander verbundene Gebäudekerne, die aber nicht in allen Stockwerken den Übergang erlauben.
Die Obergeschosse fallen durch relativ wenig Ladenfläche auf, nur im Erdgeschoss mit der durchgängigen Begehbarkeit sieht man neben den einladenden Sitzgelegenheiten des Essensbereiches viele Schaufenster.
Alles macht einen enorm gepflegten, hochqualitativen Eindruck – die über 40 Mio. Euro Restrukturierungs- und Renovierungsinvestitionen der letzten Jahre sind „sicht- und spürbar“.
Eine weitere Überraschung erwartet uns im Erdgeschoss mit seinen Ladenflächen: Einige der Flächen in bester Lage sind nach der Neugestaltung noch nicht neu vermietet worden! Auf Nachfrage erfahren wir, dass sich das Center-Management hier absichtsvoll entschieden hat und bewusst Zeit lässt für eine optimale Mieterschaft: Gutes Produkt- oder Dienstleistungsangebot im Sinne der Kunden / Besucher, gute Bonität und langfristige Stabilität stehen im Vordergrund bei der Flächenvergabe.
WICHTIG: Damit keine Missverständnisse entstehen – die Vermietungsquote im Objekt ist hoch!
















©-mike-mareen-stock.adobe
© US Treuhand