Experten-Portrait Thomas Weinmann – Unternehmer, Investor, Mensch
Unsere Erfahrung mit Thomas Weinmann: Passung durch Tiefe und Professionalität
Als wir uns vor etwas mehr als 10 Jahren auf die Suche nach einem Initiator, dahinter stehende Experten und verantwortliche Portfoliomanager für den priorisierten Investmentbereich Private Equity machten, stießen wir nach gründlicher Suche auf ihn: Thomas Weinmann, damals noch recht frischer Gründer von Astorius.
Thomas Weinmann, Gründer, CEO & Managing Partner REIA Capital
Die Dachfondskonzepte mit eindeutigem Fokus auf das Small und Mid Cap Segment brachten alles mit, was für uns wichtig war: starke Renditeaussichten bei gleichzeitiger Risikostreuung durch die Beteiligung an bis zu 120 Zielunternehmen samt Konzentration auf ein Segment, in dem auch wir uns beheimatet sehen, der Mittelstand.
Vor allem aber war es die Personalie Thomas Weinmann, die uns überzeugte. Er vermittelt eine tiefe Beheimatung im Bereich Private Equity, eine umfassende Professionalität und Expertenwissen, und das mit enorm kurzen Reaktionszeiten auf alle Anliegen von uns und unseren Investoren. Kurzum Expertenstatus ohne Star-Allüren.
Durch Zufall zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle?
Er selbst sagt, er sei mehr oder weniger durch Zufall auf den Bereich Private Equity gestoßen: Nach Schule und Aufnahme des Studiums der BWL (in Regensburg und Passau) durfte er während eines Praktikums mehrere Projektfinanzierungen von Aluminiumhütten bis Kraftwerken bei der Deutschen Bank in Australien begleiten – und fing sofort Feuer für cash flow-getriebene Fragestellungen.
„Das fand ich vom ersten Moment an spannend: Ein ganz neuer Bereich, noch gar nicht richtig entwickelt.“ (Thomas Weinmann)
Nach dem Studium ging er daher 1997 zur Dresdner Bank und dort in den Bereich „leveraged finance“, wo er unter anderem zuständig war für die Finanzierung der Übernahme von Grohe durch den Private Equity Fonds BC Partners. Es war damals die erste große Transaktion in Deutschland mit einer Bewertung von mehr als 1 Milliarde Euro. Zudem wurde zum ersten Mal ein deutsches Unternehmen von der Börse in „Privatbesitz“ eines PE-Fonds übernommen.
„So etwas gab’s noch nicht? Ok, prima, wie finden wir eine Lösung?“ (Thomas Weinmann)
Neues tun und neue Wege finden ist bis heute eine seiner Lieblingsbeschäftigungen – ob neue Länder zu bereisen mit seiner Familie (Frau, zwei Töchter im schulpflichtigen Alter) oder neue Wege für sein junges PE-Unternehmen zu finden.
Immer größer, höher, weiter?
Im Zuge der Grohe-Transaktion konnte ihn BC Partners im Jahr 2000 als Mitarbeiter gewinnen und später wurde er dort Partner. Von nun an gehörte seine volle Aufmerksamkeit dem Management von Transaktionen für den PE-Fonds. BC Partners war damals einer der drei großen Private Equity Investoren in Europa und das Thema PE fing an, richtig große Anlagevolumen zu erhalten. Die ersten Milliarden-Deals kamen ab 2000 auf die Tagesordnung. Und 100-120 Stunden Arbeitszeit für involvierte Fondsmanager pro Woche waren keine Seltenheit.
„Wie lange will ich das noch machen? Und will ich Gefahr laufen, die Familie zu verlieren?“ (Thomas Weinmann)
Bis zur Jahrtausendwende waren im europäischen Large Cap nur Namen wie BC Partners, Permira und Apax tätig. Kurz vor der Finanzmarktkrise stießen mit Blackstone, KKR und Apollo weitere enorm zahlungskräftige Player in den europäischen Markt und ehemals kleinere Häuser wie Advent, Bain, Cinven und CVC wuchsen dramatisch. So wurde es langsam eng und umkämpft im Markt für große Unternehmenskäufe. Höhere Konkurrenz, sinkende Erfolgswahrscheinlichkeiten, enormer Arbeitsdruck – Weinmann sah den Moment gekommen, wieder neue Wege in die Selbständigkeit zu gehen. Ein ungewöhnlicher Schritt für einen Partner bei einem Private Equity Fondsmanagementunternehmen, das regelmäßig Milliardentransaktionen macht. Uns gefällt diese Konsequenz des Herrn Weinmann und es sagt einiges über den Menschen und seinen Wertekanon aus.
Selbst ein Unternehmen aufbauen
„Jetzt war ich nicht mehr nur Fondsmanager – sondern selbst echter Unternehmer!“ (Thomas Weinmann)
So gründete er 2012 Astorius, einen Dachfondsanbieter, der als ein Pionier Investments in der Form von Spezial-AIF für Anleger ab 200.000 Euro Mindestanlage zugänglich machte.
Bei diesem Neuland half ihm die Erinnerung an die eigenen Wurzeln. Der Vater war selbst Geschäftsführer in einem mittelständischen Unternehmen und musste sich alles selbst erarbeiten, und so hat es auch Thomas Weinmann gelernt. Der Umgang mit Ressourcen und deren sinnvolle Einteilung ist ihm sowohl aus der Erziehung und gleichermaßen durch einfachste Studentenjobs vertraut, in denen das Geld fürs Studium mit Lagerarbeiten und vergleichbaren Tätigkeiten verdient wurde. Geblieben ist eine gute Portion Demut sowie Respekt vor allen Mitwirkenden in Unternehmen und Teams sowie offenkundig auch Familienwerte.
Sein Antrieb: Einen neuen und exzellenten Weg zu schaffen, um Privatanlegern den Zugang zu diesem Segment „Private Equity im höchst rentierlichen Bereich der Small und Mid Caps“ zu eröffnen.
Natürlich verbindet sich mit dem Aufbau eines solchen Unternehmens viel Arbeit und viele Reisen. Gute Planung und effizientes Handeln bestimmen daher seinen Alltag und führen dazu, dass er zwar immer noch relativ viel Zeit in die Arbeit investiert, uns jedoch mal sagte, dass er es persönlich jedoch als Entlastung und relativ entspannt zum vorherigen Job empfindet, wenn er 60-80 Wochenarbeitsstunden investiert. Zudem reist er relativ viel mit der Familie in den Schulferien und kann dann Angenehmes mit Nützlichem kombinieren. Wenngleich Herr Weinmann in normalen Arbeitswochen (also nicht Urlaubswochen mit der Familie) 2 bis 3 Tage „auf Achse“ ist, so gibt es viele Tätigkeiten als Dachfondsmanager, die man auch hervorragend an exotischen Urlaubsorten machen kann und so Qualitätszeit mit der Familie mit beruflicher Pflichterfüllung kombinieren kann. Ein Vorteil bei der Auswahl von Zielfondsmanagern ist, dass es zwar viele Termine jedoch selten Zeitdruck gibt. Die Entscheidungsbasis wird immer mit relativ viel zeitlichem Vorlauf in strukturierten Analysen erarbeitet. Das hilft beim ausgewogenen Vereinbaren des bedeutsamen Familienlebens mit den ehrgeizigen und klar auf Erfolgsbasis incentivierten beruflichen Zielsetzungen.
„Wie schafft man es, ein Unternehmen groß zu machen? Indem man das bestmögliche Produkt liefert, mit bestmöglichem Service, und indem man die Kunden davon überzeugt, dabei sein zu wollen.“ (Thomas Weinmann)
Wir geben zu, es klingt für viele sicherlich eigenartig, wenn jemand sagt, happy zu sein, weil nur noch 60 bis 80 Stunden gearbeitet werden und dass man Familienurlaub so gut mit der Arbeit verbinden kann. Wenn man Herrn Weinmann schon mal im Webinar erlebt hat, dann spürt man, dass das tatsächlich so ist. Falls Sie ihn noch nicht im Webinar erlebt haben, sollten Sie das schleunigst nachholen. Zum Glück haben wir eine Aufzeichnung von vor drei Wochen für Sie hinter dem beigefügten Link bereitgestellt.
Der Erfolg liegt im Detail
Mittlerweile blickt Thomas Weinmann auf 13 Jahre erfolgreiches Unternehmertum zurück – inklusive nochmaliger Gründung eines PE-Dachfondsanbieters (REIA) ganz nach dem eigenen Dafürhalten. Hier sind die Vorgaben an das eigene Investieren so streng, dass auch kirchliche Einrichtungen und Stiftungen zum Investorenkreis gehören.
„Wir schauen uns die Fondsmanager sehr genau vor Ort an. Und dann geht es auch darum: Wie geht jemand mit seiner Assistenz um? Ist da auch mal ein Lachen auf dem Flur zu hören? Oder herrscht nur Totenstille?“ (Thomas Weinmann)
Das liegt nicht nur an der Begutachtung dessen, was von den Fondsmanagern produziert wird, sondern vor allem auch am WIE, in welcher Atmosphäre, mit welchen Vorstellungen vom Umgang miteinander und vielen anderen „soft facts“.
Ganz wesentlich für den Erfolg ist außerdem die Kommunikation des eigenen Herangehens an Kooperationspartner wie Hörtkorn Finanzen.
Wir schätzen dabei ganz besonders, dass Th. Weinmann sehr kurze Reaktionszeiten hat – wenn wir eine Frage oder ein Anliegen haben, meldet er sich innerhalb kürzester Zeit mit einem möglichen Zeitfenster und einem Lösungsvorschlag. Das bedeutet eine hohe Disziplin in der eigenen Zeitplanung, bringt aber auch die eigene Einstellung zum Beruf deutlich zum Ausdruck.
„Ich betrachte meine Arbeit eher als Hobby denn als Belastung.“ (Thomas Weinmann)
Mitmachen? Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt!
Gefragt nach dem, worauf er sich im Jahr 2026 freut, antwortet Thomas Weinmann sofort:
„Dass einige neue Investments anstehen, nachdem wir jetzt Kapital eingesammelt haben!“
„Einen besseren Zeitpunkt als jetzt, um mit dem Aufbau eines PE-Standbeins im Portfolio zu beginnen, gibt es nicht.“ (Thomas Weinmann)
Denn das Segment der Small und Mid Caps befindet sich seinen Analysen gemäß im Aufschwung, so dass sich momentan besonders gute Einstiegschancen bieten.
Uns überzeugt diese interessengetriebene Herangehensweise von Herrn Weinmann. Er und andere aus dem 11 Personen umfassenden Expertenteam bei REIA haben in den beiden aktuellen Fonds (Europa und USA) gemeinsam mehr als 15 Mio. Euro eigenes Investment gezeichnet und dokumentieren damit hohen Interessensgleichklang.
Gefragt nach dem, worauf er sich im Jahr 2026 freut, antwortet Thomas Weinmann sofort:
„Dass einige neue Investments anstehen, nachdem wir jetzt Kapital eingesammelt haben!“



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