Standortanalyse als wichtiger Werttreiber eines Immobilieninvestments

Atlanta – Wenn Flair und Wirtschaftskraft zusammenkommen

Was haben München und Atlanta gemeinsam?

Beides waren Ausrichtungsorte der Olympischen Sommerspiele – und für beide war es der Startschuss einer geradezu atemberaubenden Entwicklung hin zu in vielen Bereichen führenden Städten des jeweiligen Landes.

Aber während Ihnen das für München wahrscheinlich einigermaßen vor Augen steht, ist die US-amerikanische Stadt Atlanta für die meisten Deutschen weitgehend unbekannt.

Lassen Sie sich daher heute mitnehmen in eine Standortanalyse mit dem Ausweis von

  • reichlich Südstaatenflair;
  • einem guten Ineinander von staatlicher und privatwirtschaftlicher Initiative;
  • mit dem Ergebnis massiver Wirtschaftskraft.

Olympische Sommerspiele hier wie dort

Erinnern Sie sich noch an die Olympischen Sommerspiele 1972 in München?

Das zentrale Olympiagelände in München.

Abgesehen vom schrecklichen Attentat auf die israelischen Sportler, das sich dem kollektiven Gedächtnis eingebrannt hat, war es ein bedeutender Schritt in der Stadtentwicklung. Ohne die Architektur, das Nahverkehrsnetz und die gesamte Infrastruktur, die für Olympia geschaffen wurden, wäre München heute nicht da, wo es ist: In vielen wichtigen Bereichen ganz vorne unter den deutschen und europäischen Städten.

Ähnlich geht es, und damit springen wir über den großen Teich zu unserem heutigen Thema, der Stadt Atlanta.

Wissen Sie noch?

Olympia 1996, das hundertjährige Jubiläum der neuzeitlichen Olympischen Spiele, in der „Coca-Cola-Stadt“ – nebenbei nach Barcelona 1992 die erfolgreichsten Sommerspiele für das gesamtdeutsche Athletenteam.

Muhammad Ali, der ehemals beste Boxer der Welt, nunmehr von Parkinson gezeichnet, entzündete die Olympische Flamme.

Eine leider sehr unschöne Parallele zu München war das Bombenattentat mitten während der Spiele mit mehreren Toten und über 100 Verletzten.

Startschuss für eine rasante Stadtentwicklung in allen Dimensionen

Aber es gibt auch sehr erfreuliche Parallelen zu München: Wie im Fall der Bayerischen Landeshauptstadt, war die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele für Atlanta der Beginn einer äußerst erfolgreichen Entwicklung.

1. Infrastruktur

Atlanta ist, wenn man aus dem Landesinneren der USA kommt, so etwas wie das Einfallstor in den Süden Richtung Küsten und Florida, von der Ostküste kommend das Einfallstor ins Landesinnere. Als Verkehrsknotenpunkt verfügt die Stadt über ein gewaltiges Netz an Highways als Verbindungs- und Umgehungsstraßen. Auch für die Eisenbahn und den Güterverkehr stellt Atlanta einen überaus bedeutenden Knoten- und Umschlagpunkt dar.

Nur zwei Jahre, nachdem Atlanta Austragungsort der Olympischen Sommerspiele war, konnte sich der dortige Flughafen mit damals mehr als 73 Millionen Passagieren im Jahr die Auszeichnung als passagierstärkster Airport der Welt sichern und diese Position seitdem erfolgreich verteidigen (heute: knapp 105 Mio. Passagiere/Jahr). Der Flughafen ist mit mehr als 63.000 Angestellten zugleich der größte Arbeitgeber der gesamten Region.

2. Bevölkerungsentwicklung

Verfügte Atlanta zur Zeit der Olympischen Sommerspiele 1996 noch über eine Bevölkerung von knapp unter 400.000 Einwohnern, sind es heute bereits über 500.000 im Kerngebiet der Stadt.

Die Region ist sogar noch stärker gewachsen und gehört mit 6,3 Millionen Menschen mittlerweile zu den Top Ten der größten Ballungsräume der USA. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Allein in den letzten 15 Jahren wuchs der Ballungsraum um eine Million Menschen.

Zum Vergleich: Die Stadt München ist zwar mit heute 1,4 Mio. Einwohnern fast dreimal so groß wie Atlanta, die Region mit knapp 3 Millionen Einwohnern jedoch weniger als halb so groß.

Die USA sind seit jeher ein Einwanderungsland, und so ist es kaum verwunderlich, dass die Bevölkerungszusammensetzung auch in Atlanta äußerst bunt ist. Mehr als die Hälfte der Einwohner sind Afroamerikaner und bereits etwa 10% sogenannte Hispanics, also Einwanderer aus spanisch-sprachigen Ländern vor allem Süd-, Mittel- und Nordamerikas (Mexiko).

Als Heimat und Grablege von Martin Luther King versteht sich die Bürgerschaft von Atlanta als ein Zentrum der Bürgerbewegung und der Gleichstellung aller Menschen, wenn es auch innerhalb der Stadtviertel z.T. erhebliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung gibt (reich vs. arm).

„Was auf jeden Fall heraussticht, ist die Tatsache, dass Georgia viel Wert auf gezielte Schulungen und Weiterbildungen von Fachkräften legt.“

S. Domingues, Leiter des Europa-Büros des Bundesstaates Georgia in München

Die Politik in Atlanta setzt wichtige und nachhaltige Akzente im Bereich Bildung und Forschungseinrichtungen, um die Stadt nicht nur als Zentrum des Bundesstaates Georgia, sondern auch im nationalen wie internationalen Wettbewerb zu positionieren und hochqualifizierte Arbeitsplätze hierher zu holen bzw. sie in der Region zu halten.

3. Wirtschaftliche Entwicklung

War Atlanta schon 1996 der Standort von Weltzentralen großer internationaler Konzerne wie z.B. Coca-Cola, so sind mittlerweile viele Unternehmen dem Brausenanbieter gefolgt und haben ihre Konzern- bzw. USA-Zentrale in die aufblühende Stadt im Südosten der USA verlegt: 33 der größten US-amerikanischen Firmen haben hier ihren Sitz, außerdem zahlreiche ausländische Firmen wie Porsche, Mercedes Benz oder auch Heidelberg (Druckmaschinen). 90% der „Fortune 500 Unternehmen“ (die 500 umsatzstärksten Unternehmen der USA) sind in der Region präsent. Nach der renommierten Zeitschrift „Area Development“ stellt die Stadt den beliebtesten Business-Standort der USA dar, außerdem den Nr.1-Standort für ökonomisches Wachstumspotenzial.

So sind in den letzten 15 Jahren hier 500.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Arbeitslosigkeit lag daher in den vergangenen Jahren fast durchgängig niedriger als im Rest der USA.

Der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur hat zu einer Ansiedlung großer Logistikunternehmen geführt. Unter anderem hat UPS (United Parcel Service) hier seine Weltzentrale.

Viele Unternehmen, die auf exzellente Logistik angewiesen sind, haben ebenfalls ihren Hauptsitz nach Atlanta gelegt.

„Dazu ist Atlanta sowohl für ihr wirtschaftsfreundliches Umfeld, den traditionellen Südstaaten-Charme und eine innovative Gründungskultur bekannt. Bürgermeisterin Keisha Lance Bottoms und ihr Team setzen alles daran, um neue Investoren zu gewinnen.“

Dr. Zellmer, CEO Porsche USA

Atlanta heute: Unter den Top 3 Städten der USA

Atlanta ist mit allem Gesagten nicht nur das infrastrukturelle, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Südostens der USA. Geht man nach den repräsentativen Erhebungen und wirtschaftlichen Daten, ist die Stadt so etwas wie der „place to be“, der Ort, an dem man unbedingt sein sollte. Gleich nach New York und Houston steht Atlanta auf dem dritten Rang der entwicklungsstärksten US-Städte.

Wir schätzen uns daher glücklich, dass wir unseren Kunden ein attraktives Immobilien-Investment an diesem dynamischen Ort anbieten können. Morgen, 25.11.2024 um 18 Uhr, haben Sie die Gelegenheit, sich mit Lothar Estein, unserem Vor-Ort-Kontakt dort, im Rahmen eines Webinars ein eigenes Bild davon zu machen. Melden Sie sich gern noch spontan an.

Fazit:

Mit der Kurzfassung der Standortanalyse können wir Ihnen hoffentlich vermitteln, warum uns nicht nur die Parameter des Objektankaufs (9,9 fache Jahresmiete), die bauliche Objektqualität (TOP Nachhaltigkeitsstandards und Design) und die Mieterstruktur bei dem Immobilienfonds „Three Ravinia“ überzeugt haben. Gerade der robuste und offenbar auch zukünftig prosperierende Standort Atlanta vermittelt uns ein solides Fundament für das Investment und dafür, warum jetzt der passende Zeitpunkt für uns und unsere Investoren ist, an der dynamischen Entwicklung von Atlanta mit einem Investment zu partizipieren.

November 2024

Geschäftsführer von Hörtkorn Finanzen - Herr Friedenauer

Peter Friedenauer
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Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung
Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung