In Schwierigkeiten Chancen entdecken und nutzen

Der Immobilienmarkt steckt in einer Krise. Wir halten es an dieser Stelle ausnahmsweise wie die Chinesen. Das chinesische Wortzeichen für Krise besteht aus zwei Bestandteilen.

chinesischer Zeichen

Wussten Sie schon, dass jedes Risiko / Gefahr im Bereich Finanzen gut ist. Sie fragen sich warum?

Weil Risiken analysierbar sind und für jedes Risiko eine Gelegenheit da ist und adäquate Rendite gezahlt wird. Bedeutsam ist, die Risiken sehenden Auges einzugehen, dann bekommt man auch die entsprechenden Renditen.

Um diese Transparenz zu schaffen, hatten wir Ihnen das Webinar zum Gewerbe- und Büroimmobilienmarkt mit Herrn Helgenberger organisiert. Der digitale Raum war erfreulich prall gefüllt und unsere Gäste nahmen einige Erkenntnisse mit, die helfen werden, die auskömmlichen Renditen zu generieren, die sich hinter den aktuellen Entwicklungen verbergen.

Die Ausführungen von Herrn Helgenberger möchten wir Ihnen in den folgenden drei Punkten zusammenfassen:

1. Probleme des Gesamtmarktes

Die Zinswende

Die höheren Zinsen führten zu einer generellen Abkühlung der Märkte, und in deren Folge in Teilbereichen auch zu Abwertungen – siehe Aktienmärkte. Auch einige Segmente im Immobilienbereich sind von einer Abwertung betroffen.

In der Folge werden kreditgebende Banken unter Umständen bei manchen Objekten nervös, sogenannte Loan-to-Value Klauseln können greifen, und dann verlangen Kreditgeber eine höhere oder alternative Besicherung der Kredite. Eine altbekannte Dynamik, die in jeder Marktphase mit gestiegener Turbulenz immer wieder von uns beobachtet werden konnte. Betroffen sind natürlich vor allem Objekte, die qualitativ nicht erstklassig sind, deren Mietverträge auslaufen und deren Neuvermietungen zweifelhaft sind bzw. schlicht nicht funktionieren sowie Objekte, bei denen Qualitätsmängel in der Substanz auftauchen.

Loan-to-Value Klausel kurz erklärt: Das Kreditvolumen muss in einem bestimmten Verhältnis zum Zeitwert der Immobilie stehen, ansonsten können Nachbesicherungen gefordert werden oder im schlimmsten Fall Kredite gekündigt werden und Objekte in die Verwertung / Verkauf gehen.

Home-Office

Während Corona war die Arbeit von zuhause eine gute und notwendige Lösung – und nun rufen viele Unternehmen (z.B. Apple, Google, Tesla, Zoom) ihre Mitarbeiter zurück ins Büro.

Denn dort verbinden sich mehrere Vorteile miteinander:

  • Informelle Kontakte und Austausch = sozialer Treffpunkt
  • Konzentrierte Arbeitsatmosphäre und Ruhe
  • Abstand vom Alltag mit seiner Tendenz zur Ablenkung und Zerstreuung

Nach Meinung von Herrn Helgenberger wird die Zukunft daher das „Remote-Office“ sein:

Eine flexible Handhabung gegenüber dem Arbeitnehmer, wann er besser von zuhause aus arbeiten kann, und eine Büroumgebung am Arbeitsplatz, die optimale Kommunikation mit perfekter Arbeitsatmosphäre kombiniert.