Keine Gewinne mit S&P 500 Investment?

Analyse und Kommentar zu den Anlageoptionen in den USA

Allgemeinwissen unter Investoren

„Für Gewinne der Vergangenheit kann man sich zwar etwas kaufen, sie geben jedoch wenig Aufschluss über zukünftige Wertentwicklungen.“

In diesem Sinne ist es auf der einen Seite schön, dass viele Aktienindizes von Allzeithoch zu Allzeithoch eilen. Andrerseits stehen Investoren im Hinblick auf die USA als weltgrößte Volkswirtschaft und die dortigen Wertentwicklungsprognosen gerade vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Wie geht es weiter?

Bewertungsniveau und Haushaltsdefizit

Unser Kapitalmarktstratege Stefan Schrader meint:
Man sollte sich fragen, ob oder vielmehr in welchem Umfang man im US-Aktienmarkt oder dem Anleihenmarkt engagiert sein will. Die Bewertungen des Aktienmarktes sind historisch hoch, und die US-Staatsschuldenentwicklung sowie das gigantische Haushaltsdefizit werfen berechtigte Fragen im Staatsanleihenmarkt auf.

Kapitalmarktstratege - Stefan Schrader

Stefan Schrader Kapitalmarktstratege Hörtkorn Finanzen

Analyse von JP Morgan

Seine Einschätzung basiert auf Daten, die kürzlich von JP Morgan vorgelegt wurden: Der renommierte Finanzdienstleister hat alle Zeiträume seit 1988 auf eine bestimmte Frage hin analysiert:

Welche Bewertungen wurden im S&P500, ausgehend vom aktuellen Bewertungsniveau,

… innerhalb eines Jahres

… bzw. innerhalb von 10 Jahren erreicht?

Das Ergebnis sehen Sie in der folgenden Grafik:

Das sieht erst einmal kompliziert aus, ist aber sehr einfach:

Von einem mit heute vergleichbaren Bewertungsniveau aus (grüner Strich, Stand 30.09.2025) gab es in den letzten knapp 40 Jahren (1988 bis heute) durchaus die Tatsache (schwarze Punkte), dass innerhalb eines Jahres noch einmal ein Wertzuwachs von 30% erzielt wurde. Aber auch Verluste bis -20% waren dabei.

Das besagt die linke Grafik.

Die rechte Grafik ist eindeutiger: Wenn der S&P 500 in den letzten knapp 40 Jahren ein Bewertungsniveau von 23x hatte – wie heute – , hat er zehn Jahre später NIE ein höheres Gesamtbewertungsniveau erreicht.

Wer also heute in den S&P500 einsteigt, kommt nach dieser Prognose in 10 Jahren NICHT mit Gewinnen heraus.

 
Selbstverständlich gilt für solche Prognosen dasselbe wie für Gewinnprognosen – historische Daten geben keinen Aufschluss über die Zukunft. Aber sie bieten doch gewisse und in diesem Fall verblüffende Wahrscheinlichkeiten.

Man kann also hoffen, dass es aufgrund von KI-Hype, Kryptowährungen, digitaler Revolution etc. weiter aufwärts geht mit den US-amerikanischen Börsen. Treu nach dem Motto des kürzesten Börsenwitzes: „Dieses Mal ist alles anders.“

Die Datenanalyse legt allerdings einen anderen Schluss nahe, so unser Kapitalmarktstratege: Gewinne realisieren und Portfolio umbauen!

Das gilt seiner Meinung nach auch für den Bereich der Anleihen: Sie sind ebenfalls relativ hoch bewertet und angesichts des hohen Haushaltsdefizits der USA doch mit gewissen Unsicherheiten verbunden.

Umschichten – aber wohin?

Axel Hermann und Peter Friedenauer

Axel Hermann und Peter Friedenauer

Wir von Hörtkorn Finanzen sind durchaus keine Gegner von Aktien- und Anleiheninvestments.

Als Sachwertspezialisten und mit der Analyse unseres Kapitalmarktstrategen vor Augen, weisen wir lediglich darauf hin, dass derzeit qualitätsvolle Investment-Alternativen bestehen. Insbesondere im Gegenüber zu Staatsanleihen sollten langfristig denkende Anleger beachten, dass die Inflation die nominale Zinssteigerung egalisiert, wenn sie nicht sogar zu einer realen Vermögensminderung führt.

a) Immobilien mit Qualität

Hier kommen unsere Empfehlungen zu US-Immobilieninvestments ins Spiel. Bei ähnlicher Laufzeit ist dabei die Verzinsung des Kapitals besser als in Staatsanleihen, zumal gute Immobilienfonds mit inflationsindexierten Mietverträgen arbeiten.

Außerdem befindet sich der US-amerikanische Immobilienmarkt nach einer Delle in den letzten Jahren derzeit wieder im Aufwind. Noch sind die Bewertungen allerdings vergleichsweise niedrig, so dass sich attraktive Einkaufssituationen zu niedrigen Multiplikatoren bieten.

Nicht alle Segmente und Regionen sind gleichermaßen empfehlenswert, da es DEN EINEN US-amerikanischen Immobilienmarkt nicht gibt.

Wir freuen uns daher, Ihnen immer wieder besondere Konstellationen oder Situationen präsentieren zu können, wo nach unserer Analyse die richtigen Segmente in den richtigen Regionen bedient werden – wie jüngst im US Treuhandfonds XXVI, dessen überaus positive Wertentwicklung sich bereits deutlich abzeichnet. Grundlage war ein antizyklischer Einkauf.

Anmerkung in eigener Sache und der heutige Werbeblock 1: Dieser Fonds von US Treuhand ist laut Initiator schon für Neuanleger geschlossen. Wir haben im Fonds über 20 Mio. USD investiert und sind als langjähriger zuverlässiger Marktteilnehmer in der Lage gewesen, für unsere Kunden rechtzeitig vor der Fondsschließung ein Kontingent zu sichern. Wenn Sie also noch dabei sein wollen, melden Sie sich bitte umgehend, denn auch dieses Kontingent nähert sich dem Ende. Sie sind herzlich willkommen auch noch dazu zu kommen oder ggf. Ihr Investment zu erhöhen, falls Sie schon dabei sind.

b) Private Equity – aber genau hinsehen!

Private Equity ist in den USA gerade besonders spannend.

In der Presse liest man dazu aktuell eher problembehaftete Infos zum Thema. Das ist gut so! Warum? Es gibt dafür vor allem zwei Gründe, die uns entsprechend schlussfolgern lassen.

  1. Weil die weit verbreitete schlechte allgemeine Stimmung die Einstiegspreise drückt. Als Investor zahlt man also weniger, um in die Unternehmen zu investieren, in die man sich in den USA aktuell einkaufen kann.
  2. Die Grundlagen der negativen Nachrichten kommen aus dem Bereich des großen Kapitals. Die großen Gesellschaften mit den Milliardentransaktionen haben tatsächlich Druck in ihren Portfolios und zunehmend unattraktive Einkaufspreise zu zahlen. Das ist auch kein Wunder, stellt doch der US Aktienmarkt Höchstnotierungen. Bei großen Transaktionen ist die Börse und deren Bewertung die unmittelbare Konkurrenz zu PE.

Unsere Engagements finden in ganz anderen Bereichen statt: Wir sind seit Jahren fokussiert auf den Small und Mid Cap Market. In diesem Marktsegment finden Investoren gerade ein unserer Meinung nach äußerst attraktives Umfeld vor, um neues Geld zu investieren. Die Bewertungen weisen niedrige Multiplikatoren aus und liegen in der Regel deutlich unter 10 Jahresgewinnen / EBITDAs. So sind keine spektakulären finanzakrobatischen Kredithebelkonstrukte notwendig, um die avisierten zweistelligen Zielrenditen erzielen zu können.

Unsere Partner, die über Dachfonds Zugang zum US Markt gewähren, arbeiten mit einem spezialisierten Family Office zusammen, das beeindruckende historische Performance präsentieren kann. Da alle Parameter (Leistungsbilanz, Co-Investments, Kompetenz, attraktiver Einkauf usw.) stimmen, verwundert eine gewisse Zurückhaltung bei Investoren.

Wir verstehen das, möchten trotzdem den Impuls heute aussprechen. Man ist wegen Trump und seiner erratischen Politik oder auch wegen der negativen Presseberichterstattung verunsichert. Hält man sich jedoch vor Augen, dass die Verunsicherung in der Einkaufsphase der Beteiligungen stattfindet und die Exits nach der Amtsperiode Trumps stattfinden, so klingt es fast schon als ein besonders positiver und gänzlich logischer Einflussfaktor, der ausgenutzt werden will.

Mit der Abgrenzung zu den Megadeals vor Augen, erschließt sich unsere Einstellung hoffentlich etwas besser, anstelle des US-Aktienmarktes einen Blick auf den US Small und Mid Cap Private Equity Markt zu werfen.

Werbeblock 2: Wir halten hier eine Empfehlung für Sie ab 300.000 USD-Zeichnungssumme bereit. Die Einzahlungen erfolgen – wie gewohnt – über Capital Calls im Verlauf von 3 bis 4 Jahren. Sie können zusammen mit 8 Mio. USD aus dem Management Kreis des Initiators und 22 Mio. USD Bestandskundeninvestitionen dabei sein.

Fazit: Gewinne realisieren, Portfolio neu gewichten

Kapitalmarktstratege Stefan Schrader:

    1. Die USA sind der größte und wichtigste Kapitalmarkt der Welt. Nicht investiert zu sein – was auch immer die Beweggründe sein mögen – scheint unangebracht.
    1. Anleger sollten ihre Investments auf andere Rechts- und Wirtschaftsräume und auch Währungen jenseits des Euro streuen.
    1. Der Fokus auf Aktien und Anleihen in den USA, mit über 20-fachen Multiplikatoren im Ankauf, erscheint vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen in den USA als recht wagemutig und unnötig spekulativ.

Hörtkorn Finanzen Empfehlung:

    1. Die Teilmärkte Private Equity und Immobilien bieten im Augenblick sehr viel attraktivere Einstiegspreise, die nicht selten bei der Hälfte der Multiplikatoren liegen und deren Wertentwicklungen nicht so anfällig für kurzfristige Stimmungsänderungen bei der Investorengemeinschaft sein sollten, wie man es im Aktienbereich vorfindet.
    1. Für Anleger, deren Anlagehorizont mittel- und langfristig ist, bietet sich an, die aktuelle Phase für günstige Einkäufe zu nutzen und sich vor Augen zu halten, dass die Exits nach der Amtszeit von Trump sein werden.

Übrigens: Alle unsere aktuell zugänglichen Empfehlungen für US-Investments weisen nicht zuletzt auch wegen der attraktiven Einstiegsmöglichkeiten zweistellige Zielrenditen aus.

Peter Friedenauer, Geschäftsführer Hörtkorn Finanzen GmbH

Peter Friedenauer
Geschäftsführer
Hörtkorn Finanzen GmbH

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*gemäß Prognoserechnung

Es handelt sich um eine unverbindliche Werbeinformation. Diese Informationen ersetzen nicht den jeweiligen Verkaufsprospekt. Sie enthalten lediglich Hinweise auf wesentliche Merkmale der Finanzanlagen, die angeboten werden. Alle Angaben wurden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Maßgeblich sind jedoch ausschließlich die jeweiligen, veröffentlichten, ausführlichen Emissionsunterlagen (Emissionsprospekt, Basisinformationsblatt bzw. Vermögensanlagen-Informationsblatt sowie evtl. Nachträge). Diese deutschsprachigen Unterlagen können bei Hörtkorn Finanzen GmbH über die unten angegebenen Kontaktdaten kostenlos angefordert werden.

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Risiken: Der Erwerb einer Finanzanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlustes. Risikofaktoren sind z.B. höhere Kosten als kalkuliert; negative Prognoseabweichungen; geringere Verkaufserlöse bzw. Einnahmen; Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen; u. U. Fremdwährungsrisiken.

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Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung
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