„Geld raus, Werte rein“ als neue Handlungsmaxime zum Schutz vor hoher Inflation.

Rückblick zum Januar 2021

Gleich zu Beginn des Jahres (Sonntagsbriefing vom 10. Januar) berichteten wir vom absehbaren Strategiewechsel in den Portfolios der weltweit größten Investoren – Staatsfonds, Versicherer, Stiftungsfonds amerikanischer Universitäten u. ä. – mit einer Auflösung ihrer immensen Cash-Positionen hin zu Alternativen Investments und mit einem Asset-Schwerpunkt im Immobiliensektor. Dieser Trend ist inzwischen noch deutlicher wahrnehmbar und unsere damit im Zusammenhang stehende Prognose bezüglich der Preisentwicklungen erweist sich gerade als wahr.

Von knapp unter dem 20fachen der jährlichen Erträge als Multiple für den Kaufpreisansatz bei Immobilien sind wir inzwischen beim 24fachen als Durchschnitt angelangt. Das sind 20 % Vermögensinflation in Reinstform, und der Trend nimmt gerade erst Fahrt auf. Die offizielle Kaufpreisstatistik nennt zwar nur 17 % Preisanstieg für Wohnimmobilien, doch die ist der tatsächlichen Entwicklung naturgemäß etwas hinterher.

Resultate für unsere Kunden in 2021

Unsere Anleger haben den Impuls offenbar verstanden und gut genutzt. Das Jahr startete überraschend erfolgreich. Gleich das erste neue Angebot des Jahres, der Spezial-AIF „Johannes Quartier, Chemnitz“ war in nur einem Drittel der angesetzten Einwerbeperiode platziert. Und so ging es bis zur Sommerpause weiter – bei uns traditionell die Monate August und September. Bereits Ende Juni hatten wir das gesamte Vorjahresplatzierungsvolumen übertroffen.

Auch die kompakten, qualifizierten Informationen aus erster Hand, die unsere Investmentwochen 2021 im vierten Quartal Ihnen ermöglichten, wurden sehr gut von unseren Anlegern genutzt. „Geld raus, Werte rein“* als Handlungsmaxime scheint in unserer Anlegerschaft ein Echo gefunden zu haben, was uns in Ihrem Sinne freut. Die Anlagevolumen spannten sich zwischen 5.000 Euro und 5.000.000 Euro pro Einzelinvestment. Insgesamt konnten wir 809 Vermittlungen leisten, das sind etwa drei Vermittlungen pro Tag. Der langfristige Trend zu höheren Zeichnungssummen pro Investment setzt sich dabei fort; Einzelinvestments in Höhe von 5 Mio. Euro hatten wir zweimal.

Es gelang uns, vergangenes Jahr ein sehr hochwertiges Angebot für unsere Anleger zu identifizieren; die Auswahl war relativ breit gefächert. Einige der attraktivsten Angebote waren quasi exklusiv, wurden aber nicht offiziell unter der Marke „HöFi exklusiv“ angeboten. Infolgedessen ist unser Geschäftsfeld „HöFi exklusiv“ absolut zwar auch gewachsen, anteilig aber kleiner ausgefallen (-8,21 %).

Kuchendiagramm Anteil HöFi Exklusivprodukte 2021

Wir beobachten in diesem Zuge eine stetige Zunahme der Nachfrage bei Spezial-AIF (Private Placements) und Club Deals, was auch ein wenig damit zusammenhängt, dass wir verstärkt Stiftungen und Family Offices als neue Kunden gewinnen konnten. Für diese Kunden haben wir „StiftungsZins“ und „HöFi individuell“ als neue Geschäftsfelder mit eigenen Marken etabliert, um ihren speziellen Anforderungen gezielt gerecht werden zu können.

Bei den Exits stachen Jamestown und asuco heraus. Beide performten deutlich über den Prognosen. Ein hoher Anteil dieser Schlussauszahlungen wurde daher auch in Nachfolgeinvestments reinvestiert. Insgesamt blieb keine Schlussauszahlung unterhalb der Prognosen.

Ein besonderes Ereignis wird in diesem Jahr die Auflösung unserer allerersten asuco-Exklusivtranche „Deutscher ImmobilienZins ZMZ 04-2017“ werden. Wir freuen uns da schon sehr drauf. Alle Kennzahlen des Investments liegen bis heute über den Erwartungen. Die Schlussabrechnung wird im vierten Quartal erfolgen.

Unser Jahresrückblick 2021

Alle Wachstumstrends setzten sich fort.

Jahr platziertes Eigenkapital Anzahl Zeichnungsscheine Ø Zeichnungssumme
2012 15.353.500,00 € 393 39.067,43 €
2013 31.842.324,00 € 522 61.000,62 €
2014 26.652.165,00 € 341 78.158,84 €
2015 26.112.601,00 € 406 64.316,75 €
2016 35.049.608,00 € 587 59.709,72 €
2017 36.928.779,00 € 524 70.474,77 €
2018 39.172.984,00 € 466 84.060,05 €
2019 58.970.151,00 € 741 79.581,85 €
2020 44.689.678,00 € 441 101.337,14 €
2021 80.793.848,00 € 809 99.868,79 €

Immobilien hatten mit 75,95 % (Inland, Ausland, Zweitmarkt) einen um 11,21 % geringeren Anteil an der Gesamtzeichnungssumme wie im Vorjahr. Sie sind dennoch wieder mit Abstand stärkste Assetklasse. In der inneren Struktur der Assets findet dabei nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und den USA eine deutliche Verschiebung in Richtung Nachhaltigkeit statt. Der Anteil DGNB-zertifizierter und nach ESG-Standards errichteter Immobilien nimmt konstant zu.

Von einigen unserer Anleger wurde zum Immobilien-Zweitmarkt bemerkt, dass eine weitere Steigerung dieser Assetklasse in ihrem Portfolio die Tendenz zur Monokultur erkennen ließe und man daher vorerst ein paar Alternativen ins Auge fassen möchte. Dass auf ein gutes Gleichgewicht und eine gute Durchmischung im Portfolio geachtet wird, können wir nur unterstützen. Einzige Empfehlung unsererseits hierzu: Wenn der Immobilien-Zweitmarktbestand in Ihrem Portfolio hoch genug erscheint, öffnen Sie Ihren Blick gen Horizont: Immobilien-Zweitmarktinvestments von asuco sind der ideale Einstieg. Mit diesem Investment können besonders junge Leute schon ab relativ geringen Summen (Publikumstranchen sind ab 5.000 Euro verfügbar) und mit einem außerordentlich hochwertigen Sicherheitskonzept an die Anlageklasse der Vermögensanlagen herangeführt werden; asuco-Schenkungen an Kinder bzw. Enkel (auch an Minderjährige) sind ebenfalls möglich. Schon mal darüber nachgedacht?

Kuchendiagramm Anlagekategorien 2021

Private Equity konnte gegenüber 2020 seinen Anteil von 11,09 % auf 22,12 % verdoppeln und hat damit in etwa zugewonnen, was der Immobiliensektor eingebüßt hat. Der wachsende Zuspruch unserer Anleger zu dieser attraktiven Anlageklasse freut uns auch aus investmentstrategischer Perspektive. Private Equity hat in seiner Konjunktur keine direkte Korrelation zu Immobilien. Wie Sie alle inzwischen wissen, ist das für eine gesunde Portfoliostruktur nicht nur vorteilhaft; es ist Bedingung.

Der Anteil erneuerbarer Energien konnte von seinem niedrigen Niveau aus wieder einen leichten Zuwachs verbuchen. Das Eis scheint noch nicht gebrochen, dabei zeigt sich der Markt für Erneuerbare Energien in der Krise weiterhin stabil.