Das Grundrauschen auf dem Zweitmarkt

Das Momentum erkennen und zum eigenen Vorteil nutzen

Geschlossene Immobilienfonds bringen es mit sich, dass es hierfür nach dem Einstieg am Primärmarkt keinen vollständig liquiden, täglichen Börsenhandel gibt: Das Geld ist grundsätzlich erstmal über die Laufzeit des Fonds in Immobilien verplant und gebunden.

Die Rendite entsteht dabei einerseits aus den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und andrerseits aus der Wertentwicklung zum Zeitpunkt des Exits, also beim Verkauf der Immobilien eines Fonds.

Trotzdem ergeben sich nicht selten Situationen, in denen ein Investor sein Engagement in einem solchen Fonds vorzeitig beenden will oder muss: Ein akuter Liquiditätsbedarf „zwingt“ oft zum Verkauf von Fondsanteilen, selbst wenn der zum jeweiligen Zeitpunkt erzielbare Verkaufspreis für den Verkäufer unvorteilhaft niedrig ausfällt.

Für diese Situationen bleibt dem Verkäufer der sogenannte Zweitmarkt, auf dem sich der meist private, manchmal auch institutionelle Verkäufer in aller Regel Profi-Einkäufern für Zweitmarktanteile gegenübersieht.

Diese Situation und das daraus oftmals resultierende Kompetenzgefälle zwischen Ankaufsprofis und Amateurverkäufern – oder zumindest faktischen unter Zeitdruck verkaufenden Altanteilsbesitzern – sorgt meist für sehr attraktive Ankaufkonditionen auf Schnäppchenpreisniveau.

WICHTIGE ANMERKUNG: Diese Vorteile aus dem Zustandekommen von Zweitmarkttransaktionen und die Einkaufsvorteile mit stillen Reserven waren schon immer so und bleiben auch weiterhin bestehen wie beschrieben. Das ist ein grundsätzlicher Sicherheitspuffer und Vorteil am Zweitmarkt und hat nichts mit den aktuellen Marktrahmenbedingungen zu tun.

Funktionsweise von Zweitmarktfonds

Die genannten Profi-Einkäufer formen aus den günstig und mit stillen Reserven aufgekauften Anteilen ein neues Anlageprodukt, idealerweise einen transparenten Fonds. Dadurch werden die Anteile an unterschiedlichen Immobilien mit unterschiedlichen Einnahmenprofilen an unterschiedlichen Standorten zu einem Produkt zusammengestellt, das entgegen den sonstigen Gegebenheiten eines geschlossenen Fonds in sich schon eine enorm hohe strukturelle Sicherheit durch breite Streuung bietet.

Gleichzeitig sind die erworbenen Anteile bereits mit einer niedrigeren Restlaufzeit verknüpft und ermöglichen den Einstieg in einer Phase der Fondslaufzeit, in der die Planungssicherheit in der Regel schon erhöht und Hypothekendarlehen bereits nennenswert getilgt sind.

Zweitmarktinvestments gehören daher zu einer attraktiven Anlagemöglichkeit, die seit vielen Jahren bei unseren Kunden große Nachfrage hat. Wir sind nach unserem Kenntnisstand so zum mit Abstand größten Vermittler in diesem Segment in Deutschland geworden.

Welche Anlagekonzepte sind sinnvoll

Grundsätzlich denken wir, dass es in dem Bereich hauptsächlich zwei zweckmäßige Modelle gibt, wie Investorenziele mit Zweitmarktinvestments erreicht werden können.

  1. Das Zweitmarktinvestment mit dem Fokus als Quasi-Zinsprodukt
    Hier besteht das Konzept in einem fortlaufenden Modell von Investition und Desinvestition: Das Fondsmanagement kauft bei Exits beständig neue Zweitmarktanteile hinzu und hält so das Fondsportfolio mehr oder weniger konstant und quasi ohne Laufzeitbegrenzung. Die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung werden als „Zins“ an die Anleger ausbezahlt. Ebenso trägt die Differenz zwischen Einkaufspreisen und erzielten Exit-Erfolgen zu den Zinszahlungen an die Investoren bei. Anleger erwarten bei diesem Modell, dass Sie endfällig Ihre Einlage und ggf. Schlussgewinne erhalten.
  1. Das Zweitmarktkonzept als MAXCashflow-Investment mit zügigem Mittelrückfluss
    In den ersten Jahren wird gleichermaßen ein Portfolio von Zweitmarktanteilen aufgebaut. Nachdem das Portfolio aufgebaut ist, werden jedoch bei Exits in den Zielfonds die freiwerdenden Mittel unmittelbar an die Investoren ausgeschüttet und NICHT zur Reinvestition in den substanzerhaltenen Neuerwerb von Fondsanteilen verwendet.Wenn man so will, steht hier die kurzfristige Cashflow-Maximierung für den Kunden und die zügige Rückführung des Investments im Vordergrund. In der Konsequenz wird die Dauer der Kapitalbindung deutlich reduziert während gleichzeitig die kurzfristigen Ausschüttungen deutlich höher ausfallen.

    Logischerweise entfällt im Gegenzug die hohe Schlusszahlung, welche beim Quasi-Zinsprodukt zu erwarten ist, da bei der Auflösung von Zielfonds sowohl die Substanz als auch die Gewinne unmittelbar ausgekehrt werden und die Rückführung damit bereits früher erfolgt.

Die derzeitige Situation auf dem Zweitmarkt

Es liegt auf der Hand, dass Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt auch den Zweitmarkt für Anteile an geschlossenen Immobilienfonds beeinflussen: Die Preise der Anteile sinken aufgrund gestiegener Zinsen und anderer Unsicherheiten im Immobiliensektor.

Gleichzeitig kommen kontinuierlich Anteile auf den Zweitmarkt, weil Altanteilsbesitzer verkaufen wollen oder müssen, trotz teilweise absurd hoher Preisabschläge, die einer substanziellen Begründung in entsprechendem Umfang regelmäßig entbehren.

Was für den Verkäufer solcher Anteile schlecht ist, erweist sich als „Goldgrube“ für den Einkäufer und Neubesitzer der Anteile: Käufer können sich aktuell aus dem attraktiven Angebot die qualitätsvollen Perlen herauspicken und erhalten diese noch dazu mit einem teilweise überdurchschnittlich hohen Preisabschlag zum fairen Wert. Bei einem mittel- und langfristigem Anlagehorizont bedeutet es, dass der Käufer mit besonders auskömmlichen Sicherheitspuffer durch die stillen Reserven in das Investment startet.

Das aktuelle Momentum

Genau die vorbeschriebenen Marktdynamiken der letzten zweieinhalb Jahre im Immobiliensektor spiegeln sich auch deutlich im nachfolgenden Einkaufsindex für den Zweitmarkt wider:

Die Preise für Anteile sind sogar weit unter das Vor-Corona-Niveau gesunken und bieten daher im Augenblick enorm günstige Einkaufschancen. Dieser Preisabschlag ist nämlich unseres Erachtens nicht ansatzweise durch eine schlechtere Substanzsituation begründet. Wir gehen davon aus, dass sich in einigen Jahren in der Rückschau auf die aktuelle Phase zeigt, dass es sich um eine stimmungsgetriebene Übertreibung gehandelt hat.

Diese potenzielle Übertreibung schmerzt kurzfristig alle Bestandsinvestoren im Segment von Zweitmarktanteilen im Immobiliensektor. Solange man aber nicht verkaufen MUSS, sollte man logischerweise gelassen bleiben und die Situation aussitzen.

Investoren, die Investmentbudgets für die Anlageform frei haben oder frei machen wollen – Stichwort: Rebalancing der Wertpapierportfolios, Verkaufserlöse aus nicht mehr lohnenden offenen Immobilienfonds usw. – finden eine ganz wunderbare Situation vor.

Wir sehen zudem positive Veränderungen in den Rahmenbedingungen des Immobilienmarktes, die unseres Erachtens offenkundig noch nicht in den Zweitmarktpreisen angemessen berücksichtigt sind.

  • Die EZB hat bereits mit Zinssenkungen begonnen. Günstigeres Geld wirkt erfahrungsgemäß in der Folge positiv auf die Nachfrage, was sich über kurz oder lang auch bei den Immobilienpreisen mit steigenden Tendenzen auswirkt.
  • Im Augenblick ist diese Kehrtwende in der Zinspolitik noch nicht bei den Anlegern und auch nicht bei den Kursen angekommen: Die typische Psychologie in der Verhaltensweise lässt Investoren noch bei den Ängsten der vorhergegangenen Marktphase (Kursrückgänge, Preisverfall) verharren.
  • In vielen Veröffentlichungen und Medien wird aber bereits vermeldet: Vermehrt liest man von Preissteigerungen bei Immobilien. Die Trendwende zeichnet sich ab bzw. ist bereits da, so vermeldet es etwa (neben etlichen anderen qualifizierten Quellen auch) P. Sagner, Immobilienexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft „Wir haben inzwischen den Boden erreicht“.

Die positive Folge der gesunkenen Einkaufspreise für Anleger, die jetzt mit Zweitmarktinvestments liebäugeln, ist eine gestiegene Ankaufrendite für die Fondsanteile.

Ein Beispiel: Der Vorgängerfonds eines von uns geprüften Anbieters mit MAXCashflow-Modell erzielte 2022 eine Ankaufrendite von 6,48% p.a. Der aktuelle Fonds in 2024 liegt demgegenüber bereits bei 7,67% p.a., also allein aus dem Ankauf heraus um fast 1,2 Prozentpunkte höher, was einer Steigerung von über 18% entspricht.

September 2024

Fazit

Aus unserer langjährigen Expertise und Erfahrung heraus erkennen wir derzeit eine sehr gute Investmentsituation auf dem Zweitmarkt. Wir empfehlen unseren Kunden daher, diesen Bereich im Auge zu behalten und sich ernsthaft damit zu beschäftigen, wenn entsprechende Angebote verfügbar sind oder werden. Wir sind in der Endphase einer Produktprüfung und gehen davon aus, Ihnen zeitnah ein Zweitmarktinvestment im MAXCashflow Segment anzubieten. Falls Sie diese Investmentchance interessant finden, können Sie unsere entsprechende E-Mail dazu Anfang Oktober schon mal geistig vormerken. Falls Sie nicht warten mögen, kommen Sie einfach über die bekannten Kontaktdaten auf uns zu und sichern sich eine exklusive Vorabinformation zum anstehenden Listing.

Geschäftsführer von Hörtkorn Finanzen - Herr Friedenauer

Peter Friedenauer
Geschäftsführer
Hörtkorn Finanzen GmbH

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*gemäß Prognoserechnung

Es handelt sich um eine unverbindliche Werbeinformation. Diese Informationen ersetzen nicht den jeweiligen Verkaufsprospekt. Sie enthalten lediglich Hinweise auf wesentliche Merkmale der Finanzanlagen, die angeboten werden. Alle Angaben wurden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Maßgeblich sind jedoch ausschließlich die jeweiligen, veröffentlichten, ausführlichen Emissionsunterlagen (Emissionsprospekt, Basisinformationsblatt bzw. Vermögensanlagen-Informationsblatt sowie evtl. Nachträge). Diese deutschsprachigen Unterlagen können bei Hörtkorn Finanzen GmbH über die unten angegebenen Kontaktdaten kostenlos angefordert werden.

Inhalte von Telefongesprächen und elektronischer Kommunikation, die die Vermittlung von oder die Beratung zu Finanzanlagen betreffen, zeichnet Hörtkorn Finanzen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf. Die Aufzeichnungen werden 10 Jahre lang aufbewahrt.

Risiken: Der Erwerb einer Finanzanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlustes. Risikofaktoren sind z.B. höhere Kosten als kalkuliert; negative Prognoseabweichungen; geringere Verkaufserlöse bzw. Einnahmen; Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen; u. U. Fremdwährungsrisiken.

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Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung
Sabrina Kramer - Leiterin Investorenbetreuung