Die Rolle von Sachwertinvestments im aktuellen geopolitischen Umfeld
Die geopolitischen Spannungen haben in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Die Golfregion spielt eine zentrale Rolle für die weltweite Energieversorgung. Für Investoren ist dies mithin nicht nur ein politisches Ereignis, sondern auch depotrelevant und ein realwirtschaftlicher Faktor. Der Konflikt/Krieg hat direkte Auswirkungen auf die Energiepreise, Inflationserwartungen und schlussendlich auf die Kapitalmärkte.
Im Folgenden betrachten wir vier Ebenen:
- kurzfristige Marktreaktionen
- mögliche makroökonomische Folgen
- die langfristige Bedeutung stabilisierender Sachwertinvestments
- das Zeitfenster mit besonderer Gelegenheit im Bereich erneuerbarer Energien
Kurzfristige Reaktionen der Kapitalmärkte
Finanzmärkte reagieren in geopolitischen Krisen sehr schnell – allerdings kurzfristig meist anders als mittel- und langfristig.
Typischerweise zeigen sich zunächst drei Muster:
a) Höhere Volatilität an Aktienmärkten
Geopolitische Unsicherheit führt meist zu kurzfristiger Risikoabneigung. Anleger reduzieren in solchen Phasen häufig ihre Aktienquote oder sichern Portfolios stärker ab.
Historisch zeigen viele Konflikte jedoch auch, dass die direkten Auswirkungen auf Unternehmensgewinne oft geringer sind als zunächst angenommen. Deshalb stabilisieren sich Aktienmärkte wieder, sobald die unmittelbare Verunsicherung abnimmt.
b) Reaktionen der Energiepreise
Der Iran gehört zu den bedeutenden Ölproduzenten der Welt und die Region rund um die Seestraße von Hormus ist eine der wichtigsten Transportrouten generell und wird speziell für rund 20 % der globalen Energielieferungen (Öl und Gas) genutzt. Bereits die Sorge vor möglichen Störungen des Transportes und dadurch der Wertschöpfungsketten führt zu steigenden Ölpreisen. Aktuell ist der Schiffsverkehr praktisch eingestellt. In der Grafik sehen Sie, dass normalerweise 20,9 Mio. Barrel, also mehr also rund 3,322 Milliarden Liter, pro Tag durch diese Meerenge transportiert werden.
c) Bewegung in „sicheren Häfen“
In geopolitisch angespannten Zeiten erhöht sich als Reflexbewegung kurz- und mittelfristig häufig die Nachfrage nach Staatsanleihen hoher Bonität, Gold oder anderen als stabil und liquide geltenden Anlagen, und auch in dieser Krisensituation wird der US-Dollar durch die Unruhen kurzfristig gestärkt und wertet im Wochenverlauf etwas auf.
Energiepreise und mögliche Inflationsimpulse
Sowohl wegen der hohen Förderkapazität des Irans und umliegender, mittelbar betroffener Länder und aktuell vor allem wegen der Blockade der Straße von Hormus wird eine empfindliche Störung der Wertschöpfungs- und Transportketten für Gas und Öl eingepreist.
Für Zentralbanken entsteht daraus ein Spannungsfeld:
- Einerseits können steigende Energiepreise die Inflation erhöhen.
- Andererseits können geopolitische Konflikte das Wirtschaftswachstum belasten.
Sollten die Energiepreise längerfristig erhöht bleiben, könnte dies den allerorten zu beobachtenden kurzfristigen Rückgang der Inflation verlangsamen, mit dem in vielen Volkswirtschaften derzeit gerechnet wird. Das nimmt Spielraum für die ansonsten zu erwartenden weiteren Zinssenkungen.
Sollte das Wirtschaftswachstum tatsächlich eingebremst werden, müssten Notenbanken unterstützende Maßnahmen ergreifen und trotz Inflation von Zinserhöhungen absehen oder diese sogar aus Wirtschaftsstimulationsgründen senken.
Ein Ölpreis bis 100 US-Dollar ist dabei voraussichtlich gut verkraftbar. Steigt der Ölpreis (WTI Öl) signifikant und dauerhaft über 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter), wird das negative Spuren im bislang nahezu weltweiten robusten Aufschwung hinterlassen.
Bedeutung stabiler Cashflows in unsicheren Zeiten
Gerade in Phasen geopolitischer Unsicherheit richtet sich der Blick vieler Investoren, die sich eher mittel- und langfristig ausrichten, stärker auf Anlagen mit stabilen und planbaren Erträgen. In einem Umfeld mit steigendem Inflationsrisiko gewinnt der Kaufkrafterhalt strategisch mehr Gewicht. Dass dafür Qualitätsimmobilien mit inflationsindexierten Mietverträgen an robusten Standorten einen festen Platz im Portfolio haben, ist offenkundig.
Heute gehen wir vor allem auf einen Mittelfristprofiteur der aktuellen Entwicklung ein, der ggf. nicht so offenkundig und naheliegend für Sie sein könnte.
Infrastrukturinvestments im Energiesektor – „Wind-an-Land-Gesetz 2023“
Infrastrukturinvestments im Bereich erneuerbarer Energien gewinnen global seit Jahren enorm an Bedeutung. In Deutschland entstand durch die letzte Regierung eine Welle neu angeschobener Projekte, vor allem im Bereich Windenergie. Von diesem Impuls können unsere Anleger im aktuellen Umfeld profitieren.
Dieser Bereich sollte offenkundig durch die jüngsten Entwicklungen weiteren politischen Rückenwind erhalten. Sonne oder auch Wind sind nicht an Transportwege wie die Seestraße von Hormus gebunden und machen unabhängiger von der geo- und machtpolitisch stark manipulierten Preisentwicklung des Öl- und Gassektors.
Hintergründe zum besonderen Zeitfenster in Deutschland: Unser ehemaliger Wirtschaftsminister Robert Habeck hat mit dem „Wind-an-Land-Gesetz“ aus 2023 zu Rekordgenehmigungen für Windkraftanlagen gesorgt. Die Erleichterung der Genehmigungsverfahren, die Reduzierung des Artenschutzes für den Bau der Anlagen sowie die Verpflichtung der Bundesländer, 2 % ihrer Fläche zur Windkraftnutzung auszuweisen, haben bereits 2024 zu einer Rekordzahl an Genehmigungen geführt.
Investitionen in Energieinfrastruktur – beispielsweise in Wind- oder Solarparks – sind häufig durch langfristige Stromabnahmeverträge oder auch förderliche regulatorische Rahmenbedingungen geprägt. Als Treiber hinter der politisch gewollten Energiewende bieten sie robuste Rahmenbedingungen. Diese Strukturen und der generelle Energiehunger der Welt versprechen gut planbare Einnahmeströme, die sehr wenig von sonstigen Bewegungen an den Kapitalmärkten abhängen. Eine Diversifikation der Assets und der Ausschüttungen ist mithin gewährleistbar.
Warum sind trotz des Booms Projekte mit hohen Ankaufrenditen erwerbbar?
Motiviert durch den von Herrn Habeck angestoßenen Deregulierungs-Impuls ist die Projektpipeline überfüllt. Genehmigte Projekte müssen im Normalfall innerhalb von drei Jahren in die Umsetzung gehen, ansonsten verfallen die Genehmigungen in der Regel. Wir sind jetzt in einem Zeitfenster, in dem etliche Projektentwickler aus ihren für den Eigenbestand gebauten Anlagen Bestände zu attraktiven Preisen abgeben, um mit den Verkaufserlösen noch rentablere, bereits genehmigte Windprojekte umzusetzen. Unsere Anleger können diese interessante Ausgangslage für den Einkauf robuster Bestandsanlagen nutzen. Uns gefällt, wenn es Anlagen aus dem Eigenbestand sind, weil diese für den Eigenbetrieb gebaut und praxiserprobt sind. Die kaufmännische Logik, die zu einem Verkauf führt, ist nachvollziehbar und führt zu dieser win-win-Situation. Unsere Kunden wollen lieber laufende Projekte mit hoher Planungssicherheit und nehmen für den Faktor eines ruhigen Schlafes auch niedrigere Renditen in Kauf (in diesem Fall immer noch über 6 % p. a. Planrendite), als die Renditen, die ein Unternehmen auf das Eigenkapital erzielen will und muss, wenn er Projektierer und Betreiber ist. Mit den Verkaufserlösen der Parks, die der Emittent unseres Vertrauens in seinen Portfolio-Fonds einkauft, können die Projektgesellschaften die genehmigten Anlagen umsetzen und versprechen sich davon Vorteile, die zu deren Unternehmenszielen und Investorenvorgaben passen.
Der Emittent und Experte für Investments in erneuerbare Energien – ÖKORENTA
Der seit 1999 am Markt etablierte Anbieter ÖKORENTA hat sich seit jeher auf die Fahne geschrieben, nachhaltige Sachwertinvestments zu konzipieren. Man ist dort klar auf erneuerbare Energien als Investmentexpertise fokussiert.
Über uns haben Sie Zugang zu individuell strukturierten Direktinvestments, die eine Mindestanlagesumme von 3 Mio. Euro erfordern. Gleichermaßen kann mit kleineren Anlagebudgets über Publikums-AIFs in regulierten Fonds angelegt werden.
Die Konzepte im Rahmen der Publikums-AIFs von ÖKORENTA streuen auf Wind- und Solaranlagen und berücksichtigen seit einiger Zeit auch Batteriespeicherkonzepte.
Da Anleger mit einer Zeichnung immer an mehreren Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicherkonzepten beteiligt sind und eine systematische Streuung erhalten, empfehlen wir Investments ab 25.000 Euro. In Ausnahmefällen machen wir auch niedrigere Zeichnungssummen für Sie möglich.
Die Renditeerwartungen für diese Konzeptionen liegen bei etwas über 6 % p. a. Hinzu kommen – als Bonus – umfassende mögliche Steuervorteile, die wir im Einzelfall gern in einem Gespräch ausführen. Diese sollten nicht ausschlaggebend für ein Investment sein, können jedoch im Einzelfall die Attraktivität eines Engagements noch einmal steigern.
Fazit
Geopolitische Konflikte wie die aktuellen Spannungen im Nahen Osten erinnern Investoren daran, dass politische Entwicklungen einen direkten Einfluss auf Wirtschaft und Kapitalmärkte haben.
Kurzfristig steigt die Schwankung an den Aktienmärkten, es sind steigende Energiepreise zu beobachten und es werden neue Inflationsrisiken auftreten.
Langfristig rückt jedoch eine andere Frage stärker in den Fokus: Welche Vermögensstrukturbausteine bieten in einem unsichereren globalen Umfeld gesteigerte Stabilität für das Gesamtvermögensportfolio?
Reale Vermögenswerte mit langfristigen Cashflows sind robust, unterliegen keinen bedeutsamen kurzfristigen Preisschwankungen und sollten sogar mittelbar von den Entwicklungen profitieren können, allemal jedoch bei geopolitischen Eskapaden besser geschützt sein.
Gerade in einem Umfeld geopolitischer Unsicherheit kann die Kombination aus Sachwerten, langfristigen Einnahmestrukturen und inflationsbezogenen Konzeptionen eine wichtige Rolle im Gesamtvermögensportfolio spielen.
Speziell in Deutschland bietet sich eine besondere Gelegenheit. Anleger können zu attraktiven Bedingungen in Bestandsanlagen investieren. Diese Gelegenheit bietet sich vollkommen unabhängig von der aktuellen geopolitischen Eskalation, sondern resultiert aus dem „Wind-an-Land-Gesetz“ aus dem Jahr 2023.
Peter Friedenauer
Geschäftsführer
Hörtkorn Finanzen GmbH
Für den direkten Kontakt zu uns können Sie das Kontaktformular oder das Telefon (+49) 07131 949-206 wählen.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
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Stand: März 2026
** Die ausgewiesenen erbschaft – und schenkungsteuerlichen Wertansätze beinhalten die jeweiligen steuerlichen Bemessungsgrundlagen vor Abzug von persönlichen Freibeträgen und et waigen Refinanzierungen des Eigenkapitals auf Ebene des Anlegers. Der Berechnung wurde der gesetzliche Liegenschaftszinssatz von 6,00 Prozent, die gesetzlich anzusetzen den Bewirtschaftungskosten sowie der gutachterlich festgestellte Bodenrichtwert von 200 Euro pro m² zugrundegelegt. Änderungen dieser Parameter sind möglich und können sich steuerlich nachteilig für den Anleger auswirken. Bitte
beachten Sie diesbezüglich die Hinweise zur Erbschaft und Schenkungsteuer im Kapitel 11 „Kurzangaben über die für die Anleger bedeutsamen Steuervorschriften“. Wegen etwaiger steuerlicher Risiken wird dem einzelnen Anleger sowohl bei der Anteilsfinanzierung als auch bei einer etwaigen Anteilsveräußerung oder Schenkung die vorherige Einschaltung seines persönlichen Steuerberaters empfohlen.
Warnhinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für eine Wertentwicklung in der Zukunft.
Die Konsultation des persönlichen Steuerberaters wird ausdrücklich empfohlen.
Haben Sie Fragen, Anregungen, Meinungen oder Diskussionsbedarf?
Wir helfen Ihnen gerne weiter und sind offen für jeden Dialog.
Egal ob Fragen zum Einsatz von Fremdkapital bei Sachwertinvestments oder zu geschlossenen Immobilienfonds allgemein
– wir beantworten Ihnen stets alle Ihre Fragen und stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.






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