Marble House Capital, wurde 2019 von Paribus übernommen

kurz & kompakt

  • Emittent: Marble House Capital
  • Anlageklassen: Private Equity
  • Investitionsmärkte: Weltweit
  • Verw. Vermögen:
  • Gründungsjahr: 2005
Marble House Logo

Zum Unternehmen Marble House Capital

Die Marble House Capital AG, wurde 2019 von Paribus übernommen, zuvor 2005 in Hamburg gegründet und ist seit 2014 – nach Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches – als voll regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft für Alternative Investmentfonds zugelassen.

Sie hat sich auf die Konzeption, Verwaltung und den Vertrieb geschlossener Private-Equity-Fonds spezialisiert und gehört zu den wenigen deutschen Anbietern, die als spezialisierter AIFM nach den europäischen Vorgaben der AIFMD tätig sind.

Nach dem unerwarteten Tod des Gründers Roderich Widenmann im Jahr 2019 wurde das Unternehmen noch im selben Jahr vollständig von der Paribus-Gruppe übernommen. Ziel dieser Übernahme war es, die bisherigen Aktivitäten von Paribus im Immobilien- und Railbereich mit der Private-Equity-Expertise von Marble House zu bündeln und den Zugang zu diesem Marktsegment systematisch auszubauen, wobei zugleich an die erfolgreiche Historie, den etablierten Kundenkreis und die gewachsenen Betreuungsstrukturen angeknüpft werden soll.

Innerhalb der Gruppe steht Marble House weiterhin für spezialisierte Private-Equity-Investitionsprogramme, die sich sowohl an vermögende Privatanleger als auch an semiprofessionelle und institutionelle Investoren wie Banken, Sparkassen und Family Offices richten.

Das Management verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen und nationalen Beteiligungsgeschäft sowie im regulatorischen Umfeld und hat diese unter anderem in leitenden Funktionen bei Deutsche Bank, M. M. Warburg & Co., Blue Capital und HypoVereinsbank erworben. Auf dieser Grundlage bietet die Gesellschaft ein klar fokussiertes Investmentangebot in der Assetklasse Private Equity.

Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Sachwertanlagen in mittelständische Unternehmen in Europa und Nordamerika. Zur Umsetzung einer breiten Diversifikation investieren die von Marble House aufgelegten Dachfonds sowohl in Zielfonds – darunter Primaries und insbesondere auch Secondaries – als auch in direkte Unternehmensbeteiligungen im Rahmen von Co-Investments.

Der Fokus liegt dabei typischerweise auf Unternehmen in Wachstumsphasen (Growth Capital), häufig im Übergang zur Buy-out-Phase, in der gezielte Restrukturierungs- und Expansionsmaßnahmen umgesetzt werden und entsprechendes Wertsteigerungspotenzial realisiert werden soll.

Zur Philosophie von Marble House Capital

Der Namensbezug zum „Marble House“ (Marmorhaus) der Unternehmerfamilie Vanderbilt, fertiggestellt in Newport (Rhode Island/USA) in den 1890er Jahren, kommt nicht von ungefähr: Das Haus im Stile der Schönen Künste (Beaux-Arts) und mit einer gewissen Ähnlichkeit zum Weißen Haus in Washington kostete damals (umgerechnet auf heutige Verhältnisse) die sagenhafte Summe von gut 330 Millionen Dollar.

Es stand bei seiner Fertigstellung für die legendäre Erfolgsgeschichte der Eisenbahnerdynastie und sollte dem Gespür für die wirtschaftliche Entwicklung, für die wachsende Bedeutung weltweiter Verknüpfung und für strategische Weitsicht Ausdruck verleihen.

Mit seiner faszinierenden Opulenz, die unter anderem in der Verwendung von 14.000 Kubikmetern Marmor bestand, wurde es zum damaligen Sinnbild für modernes und erfolgreiches Unternehmertum, wie es sich die deutsche Marble House Capital AG als Leitbild gesetzt hat.

Zielgruppe sind vermögende Privatanleger sowie institutionelle Investoren, denen über geschlossene Fonds ein exklusiver Zugang zu Private-Equity-Investitionen ermöglicht wird. Im Mittelpunkt steht dabei eine aktive Investmentstrategie, bei der Kapital gezielt in ausgewählte Unternehmen mit Wachstumspotenzial investiert wird, anstatt breit gestreut wie bei Indexfonds auch schwächere Sektoren mitzunehmen. Grundlage ist eine sorgfältige Analyse der Märkte und Unternehmen, um gezielt von positiven Entwicklungen und Wertsteigerungen zu profitieren.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sogenannten Secondaries, also dem Erwerb von Beteiligungen aus bereits bestehenden Private-Equity-Investments. Diese Strategie soll vor allem die typischen Anfangsnachteile von Private-Equity-Investitionen, die sogenannte J-Kurve, abmildern, bei der in den ersten Jahren zunächst Kapital gebunden wird und noch keine Rückflüsse erfolgen. Während bei klassischen Primaries Erträge oft erst nach mehreren Jahren einsetzen, ermöglichen Secondaries den Einstieg in späteren Phasen eines Investments, in denen bereits Rückflüsse begonnen haben oder kurz bevorstehen. Dadurch können Investoren früher Cashflows und teilweise bereits Ausschüttungen erhalten. Zudem befinden sich viele dieser Beteiligungen bereits in fortgeschrittenen Phasen wie der Buy-out-Phase, in der durch Unternehmensverkäufe zusätzliche Kapitalrückflüsse generiert werden können.

Ein weiterer Vorteil liegt in der höheren Planungssicherheit, da sich die wirtschaftliche Entwicklung der Zielinvestments bereits abzeichnet und damit fundiertere Prognosen hinsichtlich der Performance möglich sind. Insgesamt tragen Secondaries somit sowohl zur Beschleunigung von Erträgen als auch zur Risikoreduzierung bei.

Die Gesellschaft setzt diese Strategie unter anderem mit dem Fonds „Marble House Secondary Plus“ um und arbeitet dabei mit erfahrenen Partnern wie Auda zusammen, die über umfangreiche Erfahrung im Bereich Private Equity verfügen. In der Vergangenheit konnte Marble House Capital eine Reihe von Fonds mit positivem Verlauf auflegen und über Jahre hinweg Ausschüttungen an Anleger leisten.

Kooperationen mit internationalen Investmentmanagern wie Standard Life Capital Partners ermöglichten zusätzlich Zugang zu globalen Beteiligungsprogrammen. Insgesamt investierten die Fonds breit gestreut in zahlreiche Zielfonds und Unternehmen weltweit, wodurch ein diversifiziertes Portfolio aufgebaut wurde.

Im Zeitraum von 2007 bis 2018 – also bis zur Eingliederung in die Paribus-Gruppe 2019 – hat die Marble House Capital 13 Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von knapp 240 Mio. Euro aufgelegt, an denen sich mehr als 3.800 Anleger beteiligt haben.

Darüber hinaus wurden von der Gesellschaft drei Fremdfonds betreut.

Alle Fonds liefen im positiven Bereich (Stand 10/2018).

Durch die Zusammenarbeit mit dem Investment-Berater Standard Life (SL) Capital Partners / Edinburgh verschaffte sich die deutsche MHC AG in der Vergangenheit Zugang zu einem der weltweit größten Investoren auf dem Private-Equity-Sektor.

SL Capital Partners verwaltet ca. 19 Mrd. Euro Vermögen, das in Unternehmensbeteiligungen investiert ist.

Seit 2010 konnten aus den betreuten und verwalteten Anlageprogrammen und AIF der MHC gut 100 Mio. Euro an die Investoren ausgeschüttet werden.

Bis zur Eingliederung in die Paribus-Gruppe verteilten sich die Investitionen der aufgelegten Dachfonds auf knapp 90 Zielfonds und 21 Co-Investments mit einem Beteiligungsportfolio von über 850 kleinen bis größeren mittelständischen Unternehmen weltweit.

Unser Erfahrungsbericht

Der „Marble House Capital Mid Market Plus Fund“ war bei uns gelistet, führte aber aufgrund damals noch geringer Nachfrage nach Private-Equity-Investitionen in unserem Kundenkreis zu keinem nennenswerten Vertriebsaufkommen.

Die anhaltende Niedrigzinsphase hat mittlerweile zu einer deutlich steigenden Nachfrage in diesem Sektor geführt – allerdings ist die Marble House Capital gleichzeitig aufgrund der Übernahme durch die Paribus-Gruppe kein selbständiger Marktteilnehmer mehr, sondern verwaltet derzeit nurmehr die Bestandsfonds bis zu deren Liquidierung.

Aktuelle Investments

Mitplatzierte Investments

Internetauftritt

www.paribus.de

Guter Rat ist teuer? Bei uns nicht!

Behalten Sie den Markt im Überblick mit exklusiven Nachrichten und Webinaren, aktuellen Expertengesprächen und ausführlichen Hintergrundinformationen. Unverbindlich, kostenlos und mit der ganzen Erfahrung aus über 30 Jahren Beratung und Vermittlung.
Sabrina Kramer - Leiterin Kundenbetreuung

    Anrede



    Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

    Es handelt sich um eine unverbindliche Werbeinformation. Diese Informationen ersetzen nicht den jeweiligen Verkaufsprospekt. Sie enthalten lediglich Hinweise auf wesentliche Merkmale der Finanzanlagen, die angeboten werden. Alle Angaben wurden mit äußerster Sorgfalt zusammengestellt. Maßgeblich sind jedoch ausschließlich die jeweiligen, veröffentlichten, ausführlichen Emissionsunterlagen (Emissionsprospekt, Basisinformationsblatt bzw. Vermögensanlagen-Informationsblatt sowie evtl. Nachträge). Diese deutschsprachigen Unterlagen können bei Hörtkorn Finanzen GmbH über die unten angegebenen Kontaktdaten kostenlos angefordert werden.

    Risiken: Der Erwerb einer Finanzanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite oder der Ertrag, desto größer das Risiko eines Verlustes. Risikofaktoren sind z.B. höhere Kosten als kalkuliert; negative Prognoseabweichungen; geringere Verkaufserlöse bzw. Einnahmen; Änderungen der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen; u. U. Fremdwährungsrisiken.